Anna-Maria Voyatzi und Luisa Kortmann sind echte Sankt-Anna-Fans.  Das Besondere an den beiden: Sie leben in Seoul in Korea. Für den Newsletter ihre deutsche Schule haben sie  eine Buchrezension geschrieben:

Pferdeinternat Sankt Anna – Sina Trelde – Buchrezension

Lilly Jacobsen und ihre Freundin Maja Steffens  sind verrückt nach Pferden. Jede freie Minute verbringen sie bei ihren Pflegepferden. Eines Tages bekommt Oliver, der Freund von Lillys Mutter, ein interessantes Stellenangebot in Korea, will es aber nur annehmen, wenn auch Lillys Mutter mitkommt. Lilly überredet die beiden nach Korea zu gehen. Sie selbst möchte in Deutschland bleiben.

Nach einigem Suchen entscheidet sich Lilly, ins Pferdeinternat Sankt Anna zu gehen. Ihre beste Freundin Maja kommt mit. Sankt Anna ist ein katholisches Klosterinternat, das von Nonnen geleitet wird. Hier gibt es strenge Regeln wie Handyverbot und Taschengeldbegrenzung.

Der Anfang ist für Lilly sehr schwer. Die strengen Nonnen wie Oberschwester Gerburgis und Schwester Hildegard überwachen sie misstrauisch. Aber nach und nach lebt sich Lilly hier ein. Ihre beste Freundin Maja hält immer zu ihr, und auch weitere enge Freundschaften zu Kjell, Moritz, Sophia und Kathie entstehen. Nur Jonathan von Rüthen, ein Schüler, ein Schüler der sich stets für etwas Besseres hält, macht ihr gerne das Leben schwer und beobachtet und verpetzt sie. Jonathan von Rüthen hat eine adlige Herkunft vorzuweisen und wirft Lilly gerne vor, aus schlechten Familienverhältnissen zu kommen, weil sie ihren Vater kaum kennt und ihre Eltern geschieden sind.

In ihrer Zeit auf dem Internat erlebt sie eine aufregende Zeit, mit vielen emotionalen, spannenden und lustigen Momenten.

 

 

Sina Trelde

Sina Trelde ist 34 Jahre alt, ist verheiratet und hat zwei Kinder, die zwei und fünf Jahre alt sind.

Sie bringt etwa 2-3 Bücher im Monat raus, die allesamt andere Themen beinhalten und auf ihre eigene Art interessant sind.

In der Antwort auf unsere E-Mail erzählt sie:“ 3 Bücher im Monat herausbringen, schafft man natürlich nur, wenn man sehr diszipliniert arbeitet. Man denkt ja immer, Künstler wären so verträumte Menschen, die in den Tag hineinleben. Aber das bin ich nicht. Ich stehe morgens sehr früh auf, um zu schreiben, dann habe ich Zeit für meine Familie und meine Tiere und abends schreibe ich auch immer noch mal. Das Schreiben gehört schließlich zu meinem Leben.“

Wenn die Arbeit für die Familie und die Tiere beendet ist, schreibt sie gerne. Besonders oft sitzt sie mit ihrem Laptop im Stall. Zu schreiben und den Pferden beim Fressen, Spielen oder Schlafen zuzuschauen inspiriert Sina bei ihren Büchern. Sie hat bisher einige Pferderomane geschrieben, die es als E-Books zu kaufen gibt.

Anna-Maria Voyatzi und Luisa Kortmann